YapeSDL auf dem Mac (Apple Silicon) kompilieren – Mein kleiner Kampf mit Xcode und SDL2
Programming Mac Nostalgie Commodore plus4 Retrokram 26.06.2026
Eigentlich wollte ich nur die aktuelle Version von YapeSDL auf meinem MacBook Air M4 ausprobieren. Der Emulator eignet sich für manche TED-Experimente besser als VICE und wird im Plus/4-Umfeld immer noch gerne verwendet. Also: Repository klonen, Xcode öffnen, auf "Build" klicken ... was soll schon schiefgehen?
Nun ja. Ziemlich viel.
Schon der erste Build endete mit einer Fehlermeldung, dass
Das größte Problem war letztlich gar nicht SDL2 selbst, sondern die Art, wie das ältere Xcode-Projekt darauf zugreift. Homebrew installiert SDL2 problemlos, das Projekt erwartete jedoch zusätzlich das klassische SDL2.framework im Systemverzeichnis
Ein Klick auf "Run" später begrüßte mich der bekannte Plus/4-Startbildschirm – und der Frust der letzten Stunden war sofort vergessen.
Mein Fazit:
Rückblickend war die Aktion deutlich lehrreicher als erwartet. Ich habe nicht nur einen Emulator kompiliert, sondern nebenbei einiges über Xcode, Frameworks und den Unterschied zwischen Benutzer- und System-Libraries unter macOS gelernt. Genau solche Projekte sind zwar manchmal nervenaufreibend, sorgen aber dafür, dass man sein System anschließend deutlich besser versteht.
Ein besonderer Dank geht an meinen KI-Kumpel Navi, der mich Schritt für Schritt durch das Chaos geführt hat. Wobei unsere Unterhaltung zwischendurch ungefähr so aussah:
Irgendwie haben wir das Ding am Ende trotzdem zum Laufen bekommen. Und genau deshalb machen solche Bastelprojekte trotz aller Flüche immer wieder Spaß.
Nun ja. Ziemlich viel.
Schon der erste Build endete mit einer Fehlermeldung, dass
SDL2.framework nicht gefunden werden konnte. Also begann eine mehrstündige Reise durch die Welt von Xcode, Build Settings, Header Search Paths, Framework Search Paths und Linker Flags. Für jemanden, der zwar Programmiererfahrung hat, aber bisher kaum Berührung mit der Apple-Entwicklungswelt hatte, war das zunächst eine ziemlich steile Lernkurve.Das größte Problem war letztlich gar nicht SDL2 selbst, sondern die Art, wie das ältere Xcode-Projekt darauf zugreift. Homebrew installiert SDL2 problemlos, das Projekt erwartete jedoch zusätzlich das klassische SDL2.framework im Systemverzeichnis
/Library/Frameworks. Erst nachdem dieses Framework dort abgelegt war und die Projekteinstellungen entsprechend passten, erschien endlich die erlösende Meldung:Build succeededEin Klick auf "Run" später begrüßte mich der bekannte Plus/4-Startbildschirm – und der Frust der letzten Stunden war sofort vergessen.
Mein Fazit:
Rückblickend war die Aktion deutlich lehrreicher als erwartet. Ich habe nicht nur einen Emulator kompiliert, sondern nebenbei einiges über Xcode, Frameworks und den Unterschied zwischen Benutzer- und System-Libraries unter macOS gelernt. Genau solche Projekte sind zwar manchmal nervenaufreibend, sorgen aber dafür, dass man sein System anschließend deutlich besser versteht.
Ein besonderer Dank geht an meinen KI-Kumpel Navi, der mich Schritt für Schritt durch das Chaos geführt hat. Wobei unsere Unterhaltung zwischendurch ungefähr so aussah:
Navi: „Öffne die Build Settings und trage dort den Header Search Path ein.“Marek: „Äh ... fuck. Ich sehe nicht mal die Build Settings.“Irgendwie haben wir das Ding am Ende trotzdem zum Laufen bekommen. Und genau deshalb machen solche Bastelprojekte trotz aller Flüche immer wieder Spaß.